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Die Göttlichkeit des eigenen Seins realisieren

GLR | 30.11.2021

Solange der Mensch nicht die Göttlichkeit des eigenen Seins realisiert, wird er immer Spielball und Schlachtvieh für die Tyrannen des falschen Weltbilds bleiben. Das gilt vor allem für unsere Mitmenschen, die im irreführenden westlichen, verobjektivierenden Denken gefangen sind. Die aktuelle politische Misere ist nur wieder ein neuer Ausdruck dieser Gefangenschaft und Sklaverei, genau wie der I. und II. Weltkrieg und mehrere andere vernichtende Katastrophen.

Es ist das Bewußtsein und die vom Bewußtsein mit Leben erfüllte vitale, in sich harmonische und zum Guten strebende Kraft in jedem Menschen, die genau das ist: Ausdruck und Manifestation der Göttlichkeit des eigenen Seins. Jede natürliche, spontane und unverfälschte Lebensäußerung, jegliches Bestreben, das aus dem individuellen Sosein und Charakter des Menschen erwächst, ist ein solcher Ausdruck. Wenn wir von "Würde des Menschen" sprechen, wie sie die schriftlichen politischen Verfassungen der Staaten und der Weltgemeinschaft immer gerne (und leider folgenlos) verkünden, so ist es genau das und nichts anderes.

Kollektivistische Zwangsregimes und insbesondere ihre modernen Werkzeuge, die Massenmedien, reden unseren Mitmenschen pausenlos, tagein tagaus, ein, daß diese individuelle Lebenskraft suspekt wäre und erst nach einer durch Ideologen und Bürokraten vorgeschriebenen Zähmung seines Willens und einer programmierten Umformung seines Verstandes und seines Selbstbilds zu etwas taugen würde. Offenbar ist ihnen das auch gelungen.

Deshalb wird hier auch von Umkehr gesprochen. Diese Umkehr läuft in genau der entgegengesetzten Richtung, nämlich hin zur eigenen göttlichen Würde und Schönheit, zur bereits von Natur aus geschenkten Harmonie, Eleganz, Freude, Anmut, Beweglichkeit und all den in jedem angelegten Gaben und Fähigkeiten. Diese Umkehr erfolgt zuerst im Herzen, denn nur das Herz vermag Lüge von Wahrheit und falsche von richtiger Orientierung zu unterscheiden. Ein Mensch, der diese Umkehr vollzogen hat — und es ist ein tiefgreifender, einschneidender Vorgang, der alle Ebenen des eigenen Seins durchzieht, kein bloßes kurzes Umdenken oder In-Erwägung-Ziehen —: er wird zur authentischen Instanz von Wahrheit und lebt das, was von Anbeginn an schicksalhaft in ihm angelegt wurde. Er "kommt zu sich selbst", aber nicht zu einer vom massen- oder ideologisch konditionierten Verstand gesteuerten Selbstsucht und Egozentrik, sondern zu seinem natürlichen, ureigenen Wesen.

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