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Was heißt „innen“?

GLR | 19.11.2021

Wenn empfohlen wurde, sich nach innen zu wenden — was genau heißt dann „innen“? Damit ist nicht gemeint, irgendwo im eigenen Körper nach etwas zu suchen, das man dann „ist“. Was Du bist, findest Du nicht im Körper und auch nicht im Kopf und schon gar nicht im Denken Deines Verstandes, aber auch genauso wenig in Empfindungen und Gefühlen.1 Sondern das Schlüsselwort ist hier Bewußtsein. Ohne Dein Bewußtsein kannst Du nichts wahrnehmen oder erfahren, und Du könntest dann auch nicht handeln, ja, es gäbe noch nicht einmal so etwas wie eine Wirklichkeit oder Welt für Dich.

Sich nach innen zu wenden heißt, sich auf sein Bewußtsein zu besinnen, und das geht nur im Hier und Jetzt. Alles andere sind Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft in Deinem Kopf. Bewußtsein ist so etwas wie Dein Kapital, Dein Ausgangspunkt der Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Durch Dein Bewußtsein, also das aktuelle Gefühl, hier und jetzt anwesend und lebendig zu sein und Dinge wahrzunehmen, bist Du in Kontakt zu Deinem wahren Selbst, man kann auch sagen zu „Gott“ oder zur „Einheit allen Seins“.

1 Wir sind hier an einem ganz entscheidenden Punkt. Das aktuell vorherrschende Denken (Selbst- und Weltbild, wissenschaftlicher Ansatz oder herkömmliches christliches Modell) erzählt Dir entweder, Du wärest die Person (also Körper und konditionierter Verstand), oder eine im Gehirn ablaufende "Selbstreflexion" (= Ich).

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