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Unbekannte Antworten
auf vergessene Fragen

Der Wunderapostel

GLR | 10.11.2021

Ich habe auf der Seite Filme Links zu dem Film "Der Wunderapostel" bereitgestellt.1

Zur technischen Seite: Die ersten 13 Folgen sind in guter Qualität auf YouTube zu finden, die restlichen Folgen finden sich (von den zwei auch noch bei YouTube zu findenden Teilen 17 und 19 abgesehen2) mit schlechterer, aber immer noch erträglicher Bildqualität, auf Newtube.

Zur inhaltlichen Seite: Am besten man ersetzt den Begriff "Gott" durch "das wahre Selbst" oder "das Ganze", dann macht es auch für uns mehr Sinn. Ansonsten enthält der Film großartige Anregungen und Aufschlüsse. Vor allem spricht er stark das Herz an. Interessant ist auch die Relevanz hinsichtlich der momentanen Massenhysterie, eine mögliche Ansteckung durch einen krankmachenden und angeblich bedrohlichen "Virus" betreffend. Krankheit und Gesundheit haben eine tiefere Bedeutung und stehen mit einem echten Sinnempfinden und mit dem Öffnen des eigenen Herzens in Verbindung. Hier entscheidet sich, ob einer krank oder gesund, unglücklich oder glücklich ist — das ist nicht, wie die heutige Medizin und speziell die Virologie einem weiszumachen versucht, eine mechanistisch-biologische Sache, so als müßten nur bestimmte Stoffe in den Körper (oder andere dürften nicht hinein), um gesund oder krank zu werden oder zu bleiben.

Da das Ganze nicht durch rationale Erklärungen zu fassen ist, hat es auch wenig Sinn, sich auf der Verstandesebene dazu Gedanken zu machen und zu versuchen, dort zu irgendeinem Verständnis zu kommen. Die Stärke des Films liegt eben darin, diese Ebene zu unterlaufen und eine bestimmte Stimmungslage, ein tieferes Gefühl hervorzurufen, das dann bei einem zu wirken beginnt.

Alles im Leben hängt auf eine andere Weise zusammen und hat eine andere Bedeutung, als wie man es dem Alltagsmenschen lebenslang eingetrichtert hat. Diese Menschen leben total an jeglichem Sinn und jeder wahren Bedeutung vorbei, und solange sich das nicht ändert, sind sie komplett verwirrt und verloren.

1 Ich habe 1993, als der Film herauskam, beim Gehen auf einem Waldweg einen kleinen Zettel auf dem Boden gefunden, der einige kurze Sätze zu diesem Film enthielt. Es handele sich um einen "Geheimtip"; der Film sei nicht von einer normalen Filmgesellschaft aufgenommen, sondern privat finanziert und organisiert worden, und es seien ausschließlich Laiendarsteller daran beteiligt gewesen. Er werde nur im Privatrahmen in einem einzigen Münchener Kino zu bestimmten Zeiten gezeigt — ich glaube, es war 11 Uhr Sonntag-Vormittags, und nur wenige Male. Ich habe dann den Film an zwei Sonntagen hintereinander gesehen und war dabei, soweit ich mich erinnern kann, jeweils fast der einzige im Kino.

Ich weiß nicht, warum ich mich gerade jetzt wieder an den Film erinnerte. Es ist schön, daß er jetzt im Web verfügbar ist. Es lohnt sich, ihn in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

2 Ich empfehle aber sehr, den Film ab Folge 14 durchgehend unter dem (zweiten) Newtube-Link anzuschauen, weil sonst die sich allmählich aufbauende Gesamtwirkung stark beeinträchtigt wird.

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